Mittwoch, 13. Februar 2008
Aufgelesen: Zwei Schreiber - ein Gedanke
Es ist so etwas wie ein Ritterschlag für mich und er wäre mir nicht einmal aufgefallen, wenn Matthias meinen Blog nicht ebenso aufmerksam lesen würde wie die Berichte über unsere Eintracht, die von den Tageszeitungen veröffentlicht werden.
Es war Matthias, der mich in seinem Kommentar darauf aufmerksam machte, dass der von mir bekanntlich sehr geschätzte Rainer Jourdan - ein Meister der leichten Feder - am 11. Februar für die FNP über Fenin und Amanatidis schrieb:
Es gab sie schon immer, die Geschichte von den Zweien, die sich gesucht und gefunden haben. Im Neudeutsch spricht man dann gern von den kongenialen Partnern. Das war schon bei Dick und Doof so oder beim erfolgreichsten Duo der Pop-Geschichte, Lennon und McCartney.
Dieser Gedanke sei ihm bekannt vorgekommen, meint Matthias, und tatsächlich schrieb ich am 3. Februar in meinem Blogeintrag Gesucht und gefunden - ein Solo für Zwei etwas Ähnliches über Fenin und Amanatidis:
Da hat offensichtlich das "Dippsche sei Deckelsche" gesucht und gefunden, allerdings weniger wie der Pat seinen Patachon oder der Laurel seinen Hardy als viel mehr wie der Simon seinen Garfunkel und der Lennon seinen McCartney.
Dass Rainer Jourdan bei Laurel und Hardy mit "Dick und Doof" den in Deutschland bekannteren Namen der Beiden verwendet, finde ich nicht so tragisch. Im Gegenteil: Es ehrt mich, dass ich einen ähnlichen Gedanken hatte wie Rainer Jourdan. Von ihm und seiner Art zu schreiben, wollte ich immer lernen.
Übrigens: Rainer Jourdan gab seinem Artikel vom 11. Februar die Überschrift "Der Beginn einer wunderbaren Liaison?" und mit dieser Frage endet sein Artikel auch. Sehr schön. Mein Blogeintrag vom 3. Februar schloss etwas dagegen etwas unbeholfen mit dem abgewandelten Zitat aus dem Film-Klassiker "Casablanca":
Aber "der Beginn einer wunderbaren Freundschaft" könnte das schon gewesen sein...
Ich habe noch viel zu lernen.
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3 Kommentare:
Lieber Rüdiger,
da Deine Veröffentlichung ja zeitlich vorausging, wäre es immerhin auch nicht völlig ausgeschlossen, dass Du Herrn Jourdan ein klitzekleines bisschen inspiriert hast.
Denn dass diese nahezu völlige Übereinstimmung, selbst bei den Vergleichen noch vom Zufall gedeckt ist, erscheint mir dann doch eher unwahrscheinlich.
Weiterhin gehe ich davon aus, dass zumindest für ordentlich recherchierende Journalisten Dein Blog Pflichtlektüre ist (respektive sein sollte).
Also lassen wir mal offen, wer hier von wem lernt *g*
Uli
Guude Kid!
Deine Bescheidenheit ehrt Dich. Es kann wohl, wie mein Vorredner schon anmerkt, davon ausgegangen werden, dass Herr Jourdan sich die ein oder andere Anregung von Dir gegönnt hat. Dass Du ihm und uns das nicht in gekränkter Eitelkeit hektisch und direkt aufs Brot schmierst, sondern ihm lediglich und sogar verbunden mit einer Lobeshymne vorsichtig zu verstehen gibst, dass Du es bemerkt hast, zeigt Stil und Klasse. Respekt!
Gruß, Martin
Wundert mich nicht....
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