Monegassen am Main? Die Fürstenfamilie in Frankfurt? Hm, ob Gracia Patricia alias Grace Kelly und Fürst Rainier in Frankfurt zu Gast waren und Schampus mit Kaviar gegen Handkäs mit Musik getauscht haben, ist nicht überliefert, aber die fußballerischen Botschafter des Fürstentums haben mit unserer Eintracht tatsächlich am 17. September 1974 im Waldstadion in einem Pflichtspiel die Klingen gekreuzt.
Der Anlass war das Hinspiel in der ersten Runde des Pokals der Pokalsieger, in dem der DFB von unserer Eintracht vertreten wurde, die diesen Pokalsieg wegen der WM erst exakt einen Monat vorher errungen hatte.
Warum trat jedoch der AS Monaco im Pokalsiegerwettbewerb an, obwohl der Klub den französischen Pokal das letzte Mal im Jahr 1963 gewonnen hatte? Warum rechnete sich der argentinische Coach der Monegassen, Alberto Muro, gute Chancen aus, in Frankfurt zu gewinnen?
Das sind ebenso gute Fragen wie die nach der Zuschauerzahl im erst dritten Europacupspiel, das die Eintracht in den 70ern bestritt oder wie die Frage, was Romy Schneiders damals kontrovers diskutierter Film "Trio Infernal" mit Thomas Rohrbach und Bernd Hölzenbein verbinden könnte?Antworten auf all diese Fragen gibt es im Spielbericht in Franks Eintracht-Archiv zur Partie gegen den AS Monaco. Neugierige klicken hier. Alle anderen bleiben "unwissend". ;-)
3 Kommentare:
Um Gottes Willen , am Anfang dachte ich der Mann stellt um aufs " Goldene Blatt"
Wäre es ein Wunder?
Mit dem goldenen Blättchen bin ich groß geworden... ;-)
Herrje, endlich.
Was freu ich mich, diese Zeilen zu lesen, es ist ein bischen wie bei seiner eigenen Geburt dabei zu sein - geistig.
Zuerst ist mir natürlich aufgefallen
Trainer: D. Weise - Auswechslungen: keine
Zum Einen schon typisch, zum Anderen weckte es eine, seit jahrzehnten verschollene, Erinnerung in mir.
Meine Frage damals, als kleines Kind, bei meiner fussballerischen Entjungferung: "Warum werden die denn bestraft (bei der Auswechslung)?"
Weiterhin sagte mein Vater x-Mal "Autsch". War dann wohl auf die "zärtliche" Spielweise der Monegassen gemünzt.
Bleibt noch zu konstatieren, das der Herr Weise mit seiner Understatementtaktik heute einen sehr schweren Stand hätte. Er wird doch wohl nicht bremsen wollen?
So ist in manchen Eigenarten der Funkel wohl ein Erbe Weises und auch HB hätte an einem D. Weise sicher seine helle Freude gehabt.
Vielen lieben Dank "Kid" für Deine "spezielle & persönliche" Information hierzu. Ich lese und poste fast null dieser Tage, hätte ich dies allerdings übersehen, dann wäre meine eigene Geschichte, vor allem Ihre Anfänge ein stückchen ärmer. Mein eigenes Archiv wurde um eine besonders wertvolle "Lektüre" erweitert.
Beste Grüsse
Arndt
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